Evangelische Kirchengemeinde Hofheim (Ried)

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Tageslosung und Lehrtext für Samstag, 28. März 2020

 

Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen. Psalm 147,11

 

Jesus spricht: Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Markus 3,35

 

In diesen Zeiten des Coronavirus leben wir mit den Kontaktbeschränkungen, die uns auferlegt sind und dir wir einhalten, weil wir uns und andere nicht gefährden wollen. Der persönliche Kontakt beschränkt sich auf die Menschen, die zusammen im Haus leben, also in der Regel die Familie: Partner, Eltern, Kinder, Geschwister. Gleichzeitig vertieft sich aber auch der Kontakt zu Menschen, die uns im normalen Leben eher fern sind. Wir rufen Freunde an, mit denen wir lange schon nicht mehr gesprochen haben, um zu erfahren, wie es ihnen nun ergeht. Wir erkundigen uns bei Nachbarn, ob wir für sie einkaufen oder etwas anderes Wichtiges erledigen können. Ich selbst habe noch nie in meinem Leben in einem kurzen Zeitraum so viele Mails und Handynachrichten geschrieben, wie in den letzten zwei Wochen. Wir wünschen einander, dass wir gesund bleiben. Wir beten über räumliche Distanz hinweg miteinander und füreinander. Dies ist das wunderbare Paradox: Indem wir Abstand halten müssen, kommen wir einander näher. Die gemeinsam erlebte Bedrohung verbindet uns. Wir bilden eine Schicksalsgemeinschaft, die zugleich eine Hoffnungsgemeinschaft ist, vielleicht sogar eine Glaubens-gemeinschaft.

 

Für Jesus ist dies das Kennzeichen von „Familie“: „Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“ Dazu gehören alle, die den Herrn „fürchten, die auf seine Güte hoffen“. Und die dieser Hoffnung lebhaft Ausdruck geben, indem sie einander stärken, trösten, helfen, mit einem Wort: lieben. Diese Liebe beschränkt sich nicht auf den „inner circle“, sondern hat die im Blick, die außerhalb am Rande ihr Dasein fristen. Seien wir also dankbar für die Gemeinschaft, die wir gerade erfahren, aber vergessen wir die nicht, die jetzt unter die Räder zu kommen drohen. Zum Beispiel die Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze. Wer hilft ihnen jetzt? Es ist gewiss nicht Gottes Willen, dass sie ihrem Schicksal überlassen bleiben. Was können wir für die Menschen tun, die jetzt kein Dach über dem Kopf haben, kein Haus, das sie vor dem Virus schützt?

 

Dorothee Engelhardt hat mir den Hinweis gegeben und bittet um Veröffentlichung:

 

Nordheim/Biblis: Kinderkirche digital (YouTube). Es gibt aber erst zwei richtige Beiträge. Mehr ist aber in Arbeit.

 

Katja Folk vom Arbeitsbereich Kindergottesdienst im Dekanat hat für Sonntag einen Kindergottesdienst geplant. Wo er zu finden ist, weiß ich leider nicht.

 

Hallo ihr Lieben, hier kommt der Link zum ersten Onlinegottesdienst für Klein und Groß. Ich würde mich freuen, wenn ihr den an eure Familien in den Gemeinden weiter leitet. Ab nächster Woche wird immer der aktuelle Gottesdienst mit der Dekanatshomepage verlinkt sein. Videolink http://youtu.be/rZ1TSzc9xcw